43. Das ist unmöglich

Wir steigen an einem abgelegenen Ort aus dem Bus und blicken uns um. Außer einer Ziegenhirtin und ihrer Herde ist weit und breit niemand zu sehen. „Hier muss es sein“, ist Hanspeter überzeugt. „Komisch. Troja ist völlig von Touristen überlaufen. Doch hierher hat sich anscheinend niemand verirrt.“ Neben einem Feldweg erheben sich fast unbemerkt ein paar wenige Ruinen. „Meinst du wirklich, dass wir da richtig sind?“, fragt Annemarie verwundert. „Ja, es muss stimmen. Komm, wir lesen, was auf dem kleinen Schild steht.“ Tatsächlich, es ist die Stadt Troas! Konstantin der Große erachtete diese Stadt als so wichtig, dass er erwog, sie zum Hauptsitz des römischen Reiches zu machen. „Es scheint hier gar kein Interesse an einer Ausgrabung zu bestehen“

©110219 (1) Neben uns die einzigen weiteren Besucher in Troas

„Der kommt mir etwas zu nahe“, sagt Annemarie abends in Assos, nachdem wir die antike Stadt auf dem Vulkankegel und den Hafen besichtigt haben. Hanspeter hat auch bemerkt, dass Männer hier …

„Wohin gehen Sie?“ „Nach Pergamon“, sagen wir. „Das ist unmöglich!“, belehrt uns ein junger Soldat. Diesen Satz haben wir schon oft gehört. Es ist wirklich schade, wenn Menschen so denken. Sie verpassen dadurch eine ganze Menge im Leben.

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