62. Ein Taxi und die Frage von Hagay

Zwischen Herzelya und Tel Aviv begegnet uns eine gemischte Gruppe von Menschen mit und ohne Behinderung. „Weshalb steht auf eurem Logo das hebräische Wort ‚beyachad‘ und daneben das gleiche Wort in der deutschen Übersetzung?“, fragen wir erstaunt. „Das Wort ‚zusammen‘ gibt es auch im Jiddischen“, wird uns erklärt. Voller Begeisterung über unsere Wanderung wollen einige von ihnen gleich mit uns anstoßen. „Nein, danke. Wir trinken nie am Morgen“, entgegnen wir. Das hindert sie jedoch nicht daran, uns kurz darauf zwei Becher mit Wein in die Hand zu drücken. Wir freuen uns über diese Gruppe, die jeden Freitag eine gemeinsame Radtour unternimmt.

„Unglaublich!“, sagt Hanspeter auf dem Weg von Herzelya nach Petach Tikwa mindestens drei Mal. Nördlich von Tel Aviv müssen wir den Fluss Yarkon überqueren. Das Problem ist, dass man auf dem Schwil nur durchs Wasser auf die andere Seite gelangen kann. Doch auch hier hat Gott vorgesorgt. Obwohl …

Auch Karin begleitet sie manchmal. Sie ist in Deutschland aufgewachsen und erzählt uns eindrücklich von einem traumatischen Erlebnis, das für sie wie ein Minus aussah, doch letzten Endes zum Plus wurde.

©110701 (2) Jeden Freitag treiben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen Sport

©110701 (3) Beyachad heisst Zusammen

©110701 (1) Engel in Herzelya

Engel in Herzelya

©110701 (6) Tel Aviv

Tel Aviv mit Fluss Yarkon

©110701 (10) Genau zur rechten Zeit steht dieses Gefährt am Yarkon und fährt mit uns durchs Wasser

Taxi?

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