54. Terroristen, Rallyefahrer und ein Cola-Wunder

Verzweifelt versucht uns der Angestellte einer Tankstelle ein türkisches Wort beizubringen. Wir verstehen nicht, was er sagen will. Er wiederholt es so lange, bis Annemarie schließlich unser kleines türkisches Wörterbuch hervorkramt. „Terroristen.“ „Wo?“ fragen wir. „Hier!“, erklärt er mit Nachdruck. Wir erinnern uns daran, dass wir schon oft gewarnt worden waren, diese Gegend sei nicht ungefährlich. Eines Morgens staunten wir nicht schlecht, als wir einen bewaffneten Mann antrafen, der auf offenem Gelände ein Zwiebelfeld bewachte. Etwas bange, aber gleichzeitig mit dem Wissen um Gottes Allmacht, brechen wir von der Tankstelle auf. Eine halbe Stunde später hält ein weißes Auto vor uns an und drei Männer steigen aus …

©110505 (9) Money, money

„Schau mal, ein Auto aus Deutschland“, freuen wir uns kurz darauf. Es ist eine Rallye-Mannschaft auf dem Weg nach Jordanien. Die Rennfahrer haben gerade eine Panne. Nach einem kurzen Austausch beschenken sie uns mit zwei Birnen aus Deutschland, die sie vor zwei Wochen eingepackt haben. Wir genießen die Früchte, die eine ganz besondere Reise hinter sich haben.

©110507 (3) Das Team Wedel vom Allgäu-Orient-Rallye muss über Zypern und Israel nach Jordanien reisen

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